Hopley / Irish / Woolrich

by admin @, Wednesday, January 04, 2023, 13:36 (419 days ago)
edited by admin, Wednesday, January 04, 2023, 15:53

Alle Jahre wieder geht's nach Silvester für 14 Tage in Klausur. Einerseits um den Körper ein wenig zu entschlacken, andererseits um wieder mal in alten Mystery Novels zu schmökern. Länger als 14 Tage halte ich den Alkohol- und Nikotinentzug dann allerdings nicht aus. So what, Woolrich wurde auch nur 65.

[image]

Apropos:
Wie Otto Penzler richtig erkannt hat:"„Wer psychische Probleme hat, oder unter Depressionen leidet, sollte keinesfalls Woolrich lesen."

Alfred Hitchcock's Rear Window (1954) 720p

by xxx, Thursday, January 05, 2023, 20:45 (417 days ago) @ admin

Nachts in Union City

by xxx, Saturday, January 07, 2023, 14:43 (416 days ago) @ admin

In der Originalstory "The Corpse Next Door" wird der neue Mieter am Ende von Harlan mit dem Hammer erschlagen. Im Film fällt Harlan aufgrund der enormen psychischen Belastung am Ende aus dem Fenster. Ansonsten hält sich das Drehbuch weitgehend an das Woolrich-Original. Bis auf die Contessa natürlich, die von Regisseur Marcus Reichert (painter, poet, author, photographer, and film writer/director) neu hinzugefügt wurde. Irgendwann hüpft auch noch Pat Benatar durchs Bild ...

--- NACHTS IN UNION CITY (1980) 480p ---

https://c.web.de/@934872287960636209/5M66VF3vSpW94PUlntDGgg

Robert Aldrich

by admin @, Saturday, January 21, 2023, 19:42 (401 days ago) @ admin

Etliche Romane und Erzählungen Woolrichs wurden verfilmt, wobei die wenigsten allerdings der literarischen Vorlage gerecht wurden. Um so erfreulicher ist es, daß es auch Filme gibt, die, obwohl sie eine geistige Urheberschaft Woolrichs nicht für sich in Anspruch nehmen können, in Handlung, Darstellung und Dramaturgie doch ziemlich nahe an die albtraumhaft-klaustrophobe Welt, wie sie Woolrichs Kopf entsprang, heranreichen. Etwa die beiden Filme, die Robert Aldrich Anfang der 60er Jahre gedreht hat:

- Whatever Happened To Baby Jane (1962)
- Hush, Hush, Sweet Charlotte (1964)

Woolrich, der '68 verstarb, haben sie vermutlich gefallen, so er sie denn gesehen hat, wovon ich einmal ausgehe. Es waren zugleich die beiden besten Filme, die Bette Davis je gedreht hat, und das zu einem Zeitpunkt, als ihre Karriere de facto schon zu Ende war. Die literarischen Vorlagen lieferte ein gewisser Henry Farrell, den als Schriftsteller heute kaum mehr einer kennt, da seine schriftstellerischen Qualitäten eher bescheidener Natur waren, womit wieder einmal bewiesen wäre, daß eine müde literarische Vorlage, nicht automatisch einen schlechten Film ergeben muß (es gibt ja auch noch das Drehbuch, für das im Übrigen das Gleiche gilt). Im Umkehrschluß bedeutet dies, daß eine hervorragende literarische Vorlage (bei gleichzeitig tollem Drehbuch) nicht automatisch auch einen guten Film erzeugt.
Regisseure wie Aldrich oder Hitchcock sind von solchen Überlegungen freilich kaum betroffen, da beide auf dem Zenit ihres Wirkens sowohl mit gutem, als auch mit schlechten Drehbüchern, stets Anständiges produziert haben.
Apropos: In beiden Fällen zeichnet ein gewisser Lukas Heller (in Koproduktion mit Farrell) für das Drehbuch verantwortlich. Inwieweit die Beiden für den nachhaltigen Erfolg beider Filme in Frage kommen, sei einmal dahigestellt ...

Lost fansites

by xxx, Friday, March 24, 2023, 14:25 (340 days ago) @ admin
edited by admin, Sunday, March 26, 2023, 14:44

Another great fan site whos last update took place in 2009, quitted shortly afterwards and vanished into oblivion:

http://web.archive.org/web/20100415041005/http://members.toast.net/woolrich/covers.htm

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